Deutsche Bank Prize
in Financial Economics
Der Deutsche Bank Prize in Financial Economics – einer der höchst-
dotierten Ökonomiepreise weltweit – hat zum Ziel, die internationale
Vernetzung von Finanzwissenschaft und -praxis zu unterstützen.
Verliehen wird der Preis vom Center for Financial Studies (CFS) der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt anlässlich eines internationalen Financial Economics-Wissenschaftssymposiums.
Der Preis ehrt Ökonomen, deren wissenschaftliche Beiträge die Forschung in den Bereichen Finanzen, Geld und Makroökonomie entscheidend beeinflusst haben. Der Stiftungsfonds Deutsche Bank hat die Auszeichnung mit 50.000 Euro dotiert. Eine international hochkarätig besetzte Jury wählt den Preisträger aus einer Vielzahl von Nominierungsvorschlägen von führenden Wirtschaftswissenschaftlern und Praktikern der Finanzwirtschaft aus aller Welt aus. Der Preis wird in diesem Jahr am 22. September verliehen.
Preisträger 2011: Kenneth Rogoff
Kenneth Rogoff ist Professor für Economics an der Harvard University in Cambridge, USA. Die empirischen, theoretischen und wirtschaftshistorischen Arbeiten von Kenneth Rogoff umfassen u.a. Forschungen zu Wechselkursen, Glaubwürdigkeit der Geldpolitik und Unabhängigkeit von Zentralbanken, staatlicher Verschuldung sowie die Historie von Finanzkrisen und sind damit in höchstem Maße relevant für das Verständnis und die Bewältigung von aktuellen, globalen Herausforderungen.
Preisträger 2009: Robert J. Shiller
Der US-amerikanische Ökonom hat mit seinen Arbeiten zur Erforschung der Dynamik von Assetpreisen Pionierarbeit im Bereich der Finanzökonomie geleistet. Seine Erkenntnisse zur Volatilität von Aktienpreisen, zur Entstehung von Kursblasen und daraus resultierenden Krisen sowie zur Verteilung makroökonomischer Risiken sind nicht nur von hoher wissenschaftlicher Bedeutung, sondern auch wegweisend für die Praxis.
Robert J. Shiller ist Professor of Economics an der Yale University sowie Professor für Finanzen am International Center for Finance der Yale School of Management.
Preisträger 2007: Michael Woodford
Der Professor für Politische Ökonomie an der Columbia University gehört zu den weltweit renommiertesten Wissenschaftlern auf dem Gebiet der monetären Ökonomie. Den Deutsche Bank Prize erhielt er für seine grundlegenden Beiträge zur Theorie und praktischen Analyse der Geldpolitik. Woodford hat eine Theorie der monetären Makroökonomie entwickelt, die rigoros mikroökonomisch fundiert ist. Ihren hohen praktischen Nutzen bewies Woodford, indem er die zentrale Rolle der Erwartungen und der Kommunikation bei der Umsetzung der Geldpolitik analysierte.
Preisträger 2005: Eugene F. Fama
Der Professor für Finanzen an der Universität Chicago hat grundlegende Beiträge für die Entwicklung und Erforschung des Konzeptes der Markteffizienz geleistet. Es bildet zusammen mit den Methoden zur Analyse der Informationsverarbeitung auf Kapitalmärkten die Grundlage für fast alle Facetten der modernen empirischen Finanzforschung. Fama hat die Basis und die analytischen Techniken entwickelt, die heute für Finanzökonomen Standard sind.
Kontakt
Deutsche Bank Prize in Financial
Economics an:
Sabine Kimmel
Center for Financial Studies
House of Finance
Goethe-Universität
Grüneburgplatz 1, HPF H5
60323 Frankfurt am Main
Tel.: (069) 798-30066
Fax: (069) 798-30077
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