Schram-Stiftung
"Die Hirnforschung fasziniert mich. Das menschliche Gehirn ist ein
Wunderwerk der Natur, es ist die Spitzenleistung der Schöpfung."
Diese Faszination bewegte Dr. Armin Schram, Chemiker und lange Jahre Vorstandsvorsitzender eines in Mineralöl und Chemie tätigen Unternehmens, im Jahr 2000 dazu, die Schram-Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Medizin und Neurowissenschaften, insbesondere der Hirnforschung, ins Leben zu rufen.
Die Stiftung will dazu beitragen, die neuronalen Mechanismen der besonderen Leistungen des Gehirns, wie Informationsverarbeitung, Lernen und Gedächtnisbildung, zu verstehen. Während die neurobiologische Grundlagenforschung in der Öffentlichkeit bislang nicht die ihr zustehende Aufmerksamkeit erfahren hat, fördert die Schram-Stiftung gezielt solche Projekte, die exzellente Forschung an der Basis betreiben.
Zurzeit wird bereits das fünfzehnte Forschungsprojekt im Bereich der Hirnforschung gefördert. Die Stiftung verfügt über ein Stiftungsvermögen von rund 8,1 Millionen Euro und ein jährliches Fördervolumen von bis zu 400.000 Euro. Die Schram-Stiftung versteht sich als Förderstiftung und veröffentlicht regelmäßig Ausschreibungen in den einschlägigen Fachperiodika. Die aktuelle Ausschreibung lief bis zum 15. November 2010, die Förderentscheidungen fielen nach einem externen Gutachterverfahren an 01. Juli 2011.
Außerhalb dieser Ausschreibungen ist eine Antragstellung nicht möglich.
Aktuelles(14.12.2011) LIN feiert InstitutsneubauNach vier Jahren Planungs- und Bauzeit verfügt das Leibniz-Institut für Neurobiologie in Magdeburg über einen state-of-the-art Neubau für 160 Mitarbeiter, 30 Studierende und Hunderte von Labortieren. Prof. Eckart D. Gundelfinger, Mitglied der Geschäftsführung am LIN und Kuratoriumsmitglied der Schram-Stiftung, lud zur feierlichen Einweihung. (11.08.2011) Fünfzehn Förderprojekte seit 2004Vier Bewilligungen wurden in dieser Woche an die Principal Investigators des "Jahrgangs 2011" versandt. Damit fördert(e) die Schram-Stiftung seit Auflegung ihres Förderprogramms nun ingesamt fünfzehn Forschungsprojekte. (04.07.2011) Besuch in Jena - Auswahlsitzung zur Ausschreibung 2010Am Freitag, den 01.07.2011, entschied das Kuratorium der Schram-Stiftung über die auf die Förderrunde 2010 eingegangenen Anträge. In der erneut hoch-kompetitiven Ausschreibung wurden vier Bewilligungen auf Schram-Grants ausgesprochen. Zugleich besuchte das Gremium Frau Professor Qualmann am Universitätsklinikum in Jena. Ihr Projekt um die molekularen Prozesse von Lern- und Gedächtnisvorgängen war 2006 bis 2010 von der Stiftung gefördert worden
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