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Renommierte Preisträger

Den Carl-Zeiss-Forschungspreis haben bereits zahlreiche renommierte Forscher und Wissenschaftler erhalten. So wurden zum Beispiel Eric A. Cornell und Ahmed Zewail später mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Im Jahr 2011 geht der Forschungspreis an James G. Fujimoto vom MIT in Cambridge, USA.

James G. Fujimoto entwickelte die Optische Kohärenz-Tomografie. Mit Hilfe von Lichtstrahlen mit geringer Kohärenzlänge werden dabei dreidimensionale Bilder von lebendem Gewebe in Echtzeit und hoher Auflösung erstellt. Sie wird bereits standardmäßig bei der Augen-Untersuchung nach Grünem Star, diabetischer Retinopathie und altersbedingter Makuladegeneration verwendet.

Ahmed Zewail konnte durch die Vereinigung modernster Molekülstrahl-Technologie mit der Ultrakurzzeit-Laserspektroskopie den Ablauf chemischer Reaktionen an Einzelmolekülen mit höchster räumlicher und zeitlicher Auflösung direkt beobachtbar machen. 1992 wurde er dafür mit dem Carl-Zeiss-Forschungspreis und 1999 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

Dr. Eric A. Cornell gelang mit Hilfe von Laserlicht die Abkühlung von Atomen auf die extrem tiefe Temperatur von 100 Nano-Kelvin. Damit wurde ein lange vorhergesagter Zustand der Materie für Untersuchungen zugänglich. Im Jahr 1996 erhielt er den Carl-Zeiss-Forschungspreis, fünf Jahre später den Nobelpreis.

Über die Vergabe des mit 25.000 Euro dotieren Carl-Zeiss-Forschungspreis entscheidet das Kuratorium des Ernst-Abbe-Fonds.

Alle Preisträger sorgten für einen Durchbruch in der optischen Forschung.